Das virtuelle Kafka-Bureau

Kafkas Virtuelle Mediathek

Verbund aus Forschern der Universitäten Siegen, Regensburg, Tübingen, HU Berlin, und Princeton Gefördert durch das Transcoop-Programm der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Laufzeit: Mai 2005 bis April 2008

Die Grundlage des Kooperationsprojekts bilden die tiefgreifenden Veränderungen, die der digitale Medienumbruch - und insbesondere die Entwicklungen von Hypertext und world wide web - für die Theoriebildung, die Methodik und die Organisation literaturwissenschaftlicher Forschung bewirkt: von der medientheoretisch und -historisch geschärften Wahrnehmung ihres Gegenstands über die neuen Möglichkeiten der Speicherung, Darstellung und Verfügbarmachung ihrer Resultate bis hin zu neuen Organisationsformen des Forschungsprozesses selbst. Vor diesem Hintergrund zielt Kafkas Virtuelle Mediathek zunächst auf eine systematische Erschließung des intermedialen Kontextes des Kafka´schen Werks.

Die Kooperation führender amerikanischer, deutscher und tschechischer Fachwissenschaftler soll es ermöglichen, die drei bedeutendsten nationalen Traditionen bzw. Komplexe der Kafkaforschung produktiv miteinander zu vernetzen: ihre wichtigsten Resultate miteinander in Bezug zu setzen, unterschiedliche nationale Lesarten eines modernen Klassikers gegeneinander zu kontrastieren und neue gemeinsame Aufgabenstellungen zu formulieren.

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